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Pablo Picasso, Apollinaire blessé (Der verwundete Apollinaire), 1916, Bleistift auf Papier, 48,8 x 30,5 cm. |
67 68 6968 - Pablo Picasso Eine noch größere Anteilnahme drückt die Zeichnung mit der Widmung "Meinem Freund Apollinaire" aus. Die Freundschaft zwischen dem Maler und dem Dichter bestand zu dieser Zeit seit etwa zehn Jahren und war um so inniger, als Apollinaire in den Méditations esthétiques stets seine Bewunderung für Picasso bekräftigt hatte. Die Analyse seines Schaffens brachte ihn zu der Überzeugung, daß Picassos Werk über den Kubismus hinaus von entscheidender Bedeutung sei. Der Dichter wurde bei Reims verwundet und in Paris medizinisch behandelt. Das Bildnis zollt Apollinaires Tapferkeit Anerkennung: Es stellt einen Soldaten in Uniform und Stiefeln dar, der mit dem Croix de Guerre ausgezeichnet worden ist und Autorität ausstrahlt. Es ist ein Gegenbild zu dem zwei Jahre früher gezeichneten Porträt von Apollinaire in säbelrasselnder Gebärde, das von weniger Ernsthaftigkeit zeugte. Inzwischen hatten die ersten blutigen Schlachten stattgefunden, und Braque und Cendrars waren ebenfalls verwundet worden. |
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Am Himmel leuchten die Geschosse der Boches der verzauberte Wald, mein Aufenthalt, lädt zum Ball das Maschinengewehr trillert eine Melodie Aber wie heißt die Parole An die Scharten An die Scharten Laßt die Picken fallen Wie ein verirrtes Gestirn auf der Suche nach seiner Bahn Nach Guillaume Apollinaire, "Aprilnacht 1915", Calligrammes. |